ANITA AUF DEM PODIUM IN FRANKREICH

Oh Yeah! Wir freuen uns mit Anitag Gehrig über ihren dritten Platz beim mittlerweile fünften Stopp der Enduro World Series 2017. Ob es dieses Mal trocken blieb, wie die Trails in Südfrankreich waren und was als nächstes ansteht verraten Caro und Anita hier im Event-Report.

In die fünfte Runde der Enduro World Series gehend, hat sich jeder endlich ein trockenes Rennen erhofft. In Südfrankreich würde man die Chancen für ein eben solches auch recht hoch einschätzen, aber da die Enduro World Series in diesem Jahr scheinbar ein Abonnement für schlechtes Wetter gelöst hat, hatten wir erneut mit Regen und sehr rutschigen Bodenbedingungen zu kämpfen.

Der Kurs führte uns über sehr schwieriges Terrain: ausschliesslich natürliche, steile und felsige Singletrails, erschwert mit engsten Spitzkehren. Die Konditionen im Training hätte man schon als ruschtig beschreiben können, aber als der erste Renntag anstand war es noch viel anspruchsvoller auf dem schmierigen Untergrund Traktion zu finden. Wir beide fahren einen sehr konstanten ersten Renntag und lassen uns von den schwierigen Bedingungen nicht beeindrucken– Anita belegt den zweiten Rang und Caro Platz 5.

Der Wunsch nach einem trockneren zweiten Renntag wurde nicht erhört und das Wetter zeigt sich von einer noch trüberen Seite. Nur die Harten kommen in den Garten – wenn das Bike mit Schlamm zugekleistert ist und miese Bedingungen herrschen,  ist mentale Stärke gefragter den je zuvor. Ein klares Ziel vor Augen hat uns dabei sehr geholfen. Mit beherzter Fahrweise können wir erneut zwei top Resultate einfahren, mit Anita auf dem dritten Schlussrang und Caro auf Platz 5.

Anita: „Ich bin überglücklich ein weiteres Podium an der Enduro World Series einzufahren. Als ich die Strecken hier zum ersten Mal gesehen habe, war ich mir sicher, dass ich hier unabhängig ob trocken oder nass ein gutes Rennen zeigen kann. Nun freue ich mich auf die nächste EWS Runde in Aspen und hoffe nun wirklich auf trockenes Wetter.“

Caro: „Ich bin erleichtert, dass ich in Millau so ein gutes Rennen zeigen konnte, denn in den Tagen zuvor habe ich mich dank einer Zahninfektion und folgender Antibiotika-Behandlung richtig schlecht gefühlt. Deswegen war ich mir sogar unsicher, ob die Energie reichen würde um das Rennen fertig zu fahren. Ich bin begeistert, dass ich mich durchgekämpft habe und trotzdem so schnell fahren konnte.“

Nun freuen wir uns auf den baldigen Amerika Trip mit zwei EWS Rennen in Aspen/USA und Whistler/CAN und einem Rennen der California Enduro Series in Northstar/USA.

Bilder von ihrem Trip nach Südfrankreich könnt ihr in unserer Facebook Gallery sehen!