MTB-ACTION & JEDE MENGE SPASS – WILDI’S FÜCHSE TEILNEHMERIN LEONIE BERICHTET VOM CAMP

Für die fünfte Auflage von René Wildhabers Camp haben wir bei perspactives.com einen exklusiven Platz verlost. Die glückliche Gewinnerin war die 14-jährige Leonie, die uns einen ausführlichen Bericht und einige Bilder geschickt hat. Hier erfahrt ihr wie die junge Mountainbikerin das Camp erlebt hat.

05.08.2017 – Wildi’s Füchse Tag 1

Samstagmorgen, es sind Ferien, wieso wecken mich meine Eltern so früh? Jetzt kommt es mir wieder in den Sinn. Heute ist der Moment auf den ich die ganze Woche hin gefiebert habe. Schon früh morgens geht es mit dem Bike im Auto in den Flumserberg. Dort findet zum fünften Mal das Wildi’s Füchse Camp statt. Ich bin eingeladen worden, weil ich bei Perspactives den Wettbewerb gewonnen habe.

Wir treffen uns in Tannenheim beim BikerShop Flumserberg bei strahlendem Sonnenschein. René begrüsst uns freundlich. Ich schaue in die Runde. Ich freue mich sehr, dass ich nicht das einzige Mädchen bin. Sechzehn Ohren hören René aufgeregt zu. Zuerst werden unsere Bikes geprüft und geschaut, dass sie top in Form sind. René und der Fotograf vom Wochenende, Urban, nehmen alles genau unter die Lupe. Die Bikes sind ready, wir nehmen das Gepäck und fahren mit der Gondel zur Prodalp. Mit den Bikes fahren wir zur Alpenlodge Prod, in der wir den Abend und die Nacht verbringen werden. Und dann ist es Zeit für Action!

Wir fahren uns auf dem BlueSalamander ein. Der Trail heisst so, hat uns René erklärt, weil er beim bauen des Trails viele Salamander gesehen hat. Den Trail fahren wir mehrere Male. René gibt uns immer wieder Tipps und erklärt uns auch etwas über den Trail. Bevor wir uns Bäuche beim feinen Mittagessen vollschlagen, gehen wir noch den RedFox fahren. Es macht riesen Spass. Zum Mittagessen bekommen wir mit BikerPasta und Tomatensauce einen kulinarischen Festschmaus serviert.

Am Nachmittag gehen wir wieder zum BlueSalamander. Im oberen Teil des Trails gibt es drei Kicker, die wir in etwa zwei Stunden widerholt fahren. René filmt uns dabei und so können wir sofort analysieren was gut bereits gut ist und was wir besser machen können. Der Schweiss läuft uns übers Gesicht. Wir sind viel gesprungen und René hat uns gesagt, dass wir Fortschritte gemacht haben!

Wir fahren noch einmal nach Prodkamm, um den RedFox und dann den RedRock zu nehmen. Dass immer wieder Kühe im Weg stehen oder liegen, nimmt René ganz gelassen. Im Anschluss fahren wir zur Moseralp und kaufen „Chäis“ für unser leckeres Abendessen. Wir fahren den BlueBunny zum BlueSalamander und dann mit der Gondelbahn hoch zu unserer Hütte.

Vor dem Essen gehen wir noch aufs Hüpfkissen. Nach einer Stunde müssen wir zurück in die Hütte, um das Abendessen vorzubereiten. Als wir uns an den Tisch setzen, fängt es an zu regnen. Kurze Zeit später drückt jedoch die Sonne wieder hervor und es entsteht ein doppelter Regenbogen. Es gibt selbstgemachte Älplermagronen mit gekochten Apfel- Stücken. Es wird ganz ruhig, da alle am Essen sind.

Wir essen fast zwei sehr grosse Töpfe. Nach dem Abendessen gehen wir in den nahe gelegenen Wald, um dort Bananen mit Schokolade zu grillieren. Leider müssen wir vorher noch abwaschen, was uns nicht allzu grosse Freude bereitet. Doch auch dies meistern wir ohne grössere Probleme.

Mit Stirnlampen suchen wir im Wald die Grillstelle. René spaltet das Holz und legt es auf das Feuer. Das Feuer ist nun gross genug und die Bananen sind mit Schokolade gefüllt. Wir packen sie in Alufolie das die Schokolade nicht hinaus läuft. Plötzlich fängt es an zu regnen. Am Anfang weniger und dann immer mehr. Jetzt blitzt es noch. Schnellstmöglich packen wir unser Zeug zusammen. Nun fängt es immer mehr an zu regnen. Wir rennen nach Hause, doch es ist zu spät – alle sind nass!

Es ist schon halb elf als wir wieder in der Alpenlodge Prod eintreffen. Alle sind hundemünde und fallen ins Bett.

06.08.2017 – Wildi’s Füchse Tag 2

Am nächsten Morgen gibt es um halb acht Frühstück. Gina und ich stehen in der Küche und helfen den Leitern das Frühstück vorzubereiten. Um acht Uhr fehlen die Jungs immer noch. Der Filmer, Marc, geht die Jungs mit einem „Kicker-icki“ wecken. Ein nahrhaftes Frühstück gibt uns einen guten Start in den Tag. Müesli, Zopf, Honig, Brot und Joghurt. Dies gibt uns reichlich Energie für den Tag.

Wir sind fertig mit Frühstücken und machen uns parat. Alles in die Taschen einpacken und noch das Geschirr vom Frühstück abwaschen. Wiederrum meinen die Jungs, dass dies nur die Mädchen können. Auch die Zimmer müssen gereinigt werden. Wir bringen dies schnell hinter uns, dass wir zu der versprochenen Überraschung fahren können. René hat uns nur gesagt, dass es irgendetwas mit mehr als zwei Räder sein wird.

Wir fahren den Achter-Sessel hoch und dann zuerst den technischen Trail, RedFox runter. Wir fahren weiter zum steinigen und extrem technischen RedRock. Er führt an einer Steinwand vorbei. Dann durch den rutschigen Wald mit vielen Wurzeln. Aber anders als erwartet, fahren wir den technischen Trail nicht fertig. Wir fahren zu der Rodelbahn in der Nähe der Moseralp. Die Überraschung ist, dass wir einmal mit der Rodelbahn fahren dürfen. Wir rasen runter und müssen dann mit dem offenen Vierer-Sessel wieder hoch fahren. In der Zwischenzeit hat es begonnen fester zu regnen, jedoch hindert uns dies nicht. Klatschnass kommen wir oben an, nehmen unsere Bikes und fahren den Trail weiter.

Es ist kurz nach zwölf Uhr als wir im Restaurant eintreffen. Alles ist so dreckig, dass wir alle schmutzigen Sachen im Eingang ausziehen müssen, um uns frische Kleider anzuziehen. Wir dürfen nicht auf den holzigen und sauberen Stühlen sitzen.  Diese wurden zum Schutz vor Dreck mit Müllsäcken abgeklebt.

Wir bekommen einen frischen Salat mit Pizza- und Fladenbrot. Nach der köstlichen Vorspeise gibt es Reis Casimir, dass das Ganze noch toppt. Zum Dessert gibt es Eis mit Beeren und Sahne. Aufgewärmt machen wir uns wieder auf den Weg.

Leider sind es nur noch drei Stunden und dann ist das Wochenende mit Wildi’s Füchsen schon zu Ende. Wir fahren zu der grossen Steilwandkurve und üben dort 30 Minuten. Es neigt sich immer mehr dem Ende zu. Wir fahren abwechselnd vor René und somit gibt er uns noch einige wertvolle Tipps, die er auf Lager hat. Die Bikes und wir sind so dreckig, dass ein paar Jungs sich direkt mit dem Bike waschen. Das heisst, sie spritzen zuerst das Bike ab und dann sich selbst auch.

Das tolle Wochenende ist viel zu schnell vorbei gegangen. Wir haben super Tipps von René mit auf den Weg bekommen und auch viel Fortschritte gemacht. Ich würde sofort wieder an dieser tollen Ausschreibung mitmachen. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, egal ob es regnet oder die Sonne scheint!

 

Wir bedanken uns herzlich bei Leonie für den schönen Bericht und die Bilder!